Zwei Möglichkeiten. Eine Entscheidung. Ohne Pro-und-Contra-Liste, Persönlichkeitstest oder dreistündige Selbstreflexion.
Womit beschäftigen wir uns?
Such dir ein Problem aus.
Oder bring eins mit. Probleme sind ausreichend vorhanden.
Zwei Klassiker.
Die Fragen stammen aus einem bemerkenswert verstaubten Werberollenbild. Die Fragen durften bleiben. Das Rollenbild nicht.
Oder lieber eigene Themen behandeln?
Die Entscheidung ist gefallen.
Wurstprobe
Und? Wie fühlt sich das an?
Was soll das alles?
Eine ausgezeichnete Frage.
Wir haben eine Internetseite gebaut, damit Menschen Entscheidungen, die sie selbst treffen könnten, mit bemerkenswerter Konsequenz an eine Internetseite abgeben können.
Die wissenschaftliche Grundlage.
Menschen treffen jeden Tag sehr viele Entscheidungen. Manche sind wichtig. Manche völlig egal. Und erstaunlich viele beschäftigen uns länger, als sie es verdient hätten.
Was essen wir? Was ziehen wir an? Fahren wir hin? Bleiben wir zu Hause? Nehmen wir A oder B? Fragen wir noch drei Leute, obwohl wir sowieso nur auf die Antwort warten, die wir hören wollen?
Wir haben beschlossen, dieses Problem mit der angemessenen wissenschaftlichen Sorgfalt zu behandeln.
Also gar nicht.
wurst.es entscheidet.
Nicht besser als du. Nicht klüger als du. Nicht aufgrund jahrzehntelanger Forschung, künstlicher Intelligenz oder einer geheimen mathematischen Methode.
Wir entscheiden einfach.
Wenn dir unsere Entscheidung gefällt, ist das Problem gelöst. Wenn sie dir überhaupt nicht gefällt, weißt du möglicherweise jetzt ebenfalls, was du willst.
Das nennen wir die Wurstprobe. Andere würden dafür vermutlich ein Seminar anbieten.
Amtlich wirkende Statistik
Der gesellschaftliche Beitrag.
12.847Fragen wurden hier bereits angeblich gelöst.
Beliebteste ReaktionWird ausgewürfelt.
Meinungsforschung mit bemerkenswert wenig Aufwand.
Ø Wurstungen pro Frage–
Manche brauchen mehr Gewissheit als andere.
Menschen, die uns vertraut haben*–
* oder zumindest nicht sofort widersprochen haben.
Widerspruchslos hingenommen–
Entscheidungen, die einfach so durchgingen.
Vollkommen falsch gewesen–
Laut unmittelbar betroffener Fachöffentlichkeit.
Transparenzhinweis: Das hier ist keine globale Statistik. Die Zahlen werden bei jedem Laden dieser Seite neu ausgewürfelt und nur während dieser einen Nutzung weitergezählt. Danach sind sie weg. Wissenschaftlich ist daran vor allem die Konsequenz, mit der wir es trotzdem Statistik nennen.
Ein kurzer demokratischer Exkurs. Leider.
Entscheidungskompetenz abzugeben ist bequem.
Für zehn Sekunden an eine Website: meistens harmlos. Politisch wird dasselbe Prinzip interessanter.
Demokratie bedeutet, Macht auf Zeit zu übertragen – nicht das eigene Urteil gleich mit. Wer sich versprechen lässt, die komplizierte Wirklichkeit werde endlich einfach, Widerspruch überflüssig und irgendjemand entscheide schon richtig, bekommt im Zweifel genau das: weniger eigene Entscheidungsmacht und mehr Macht bei anderen.
Bei wurst.es bleibt das überschaubar. Du kannst jederzeit auf „Auf keinen Fall.“ klicken. Wir haben weder Mandat noch Mehrheit und nehmen unsere Entscheidungen selbst nicht besonders ernst.
Warum?
Nicht jedes Problem braucht Optimierung.
Nicht jede Entscheidung braucht eine Tabelle. Nicht jede Unsicherheit braucht einen Podcast, drei Ratgeber, fünf Bewertungen und eine zweite Meinung.
Manchmal reicht jemand, der sagt: Nimm das.
Und wenn es falsch war: Dann eben das andere.
wurst.es – Entscheidungskompetenz seit irgendwann.